Suicide: Tribute To Iconic New York Legends

Suicide TributalbumFaxen dicke vom Gleichklang. Faxen dicke vom Kommerz bis zum Umfallen. Die Schnauze voll zu haben, das kann lähmend oder antreibend wirken. Mit Suicide: Tribute To Iconic New York Legends wählt Unknown Pleasure Records den zweiten Weg – und bringt mit den Suicide Tribut-Interpretationen den rebellischen Klang in die Gegenwart.

Warum ein Suicide Tributalbum?

These days music has become a disposable consumer product or a functional and virtual background to dancing masses on ecstasy. The strength and durability of SUICIDE was to take them beyond the punk movement they had initiated playing their legendary concerts at CBGB’s in the 70′s. The sound of SUICIDE has never been as relevant as today, it’s a primal scream ! We tried to perpetuate it and keep the flame alive.

Eine ebenso explizite wie energische Aussage von Unknown Pleasure Records.

Das Label kritisiert und verachtet die rein funktional-reduzierte Rolle der Musik in der Gegenwart und betont den künstlerischen und Perspektiven öffnenden Aspekt mutiger Ansätze.

Suicide Tribut als Kampfansage an durchkommerzialisierte Popkultur

Unknown Pleasures Records is the answer to the lifelessness and mediocrity of the current music scene.

Nicht nur klagen, sondern handeln: Man machte sich daran, 17 Tracks von Suicide von teils sehr bekannten Szene-Künstlern neu beleben zu lassen – Suicide: Tribute To Iconic New York Legends war geboren.

An das Vermächtnis von Alan Vega und Martin Rev wagten sich prägende Musiker von DAF, Front 242, The Klinik, Neon Judgement, Die Krupps, Norma Loy und viele mehr.

Suicide: Tribute To Iconic New York Legends erscheint im November 2014 im edlen Digipack-Design und limiert auf 500 Einheiten.

Einige Interpretation lassen sich bereits anhören, sie versprühen bisweilen einen besonderen und vor allem ursprünglich-authentischen Charme.

Suicide Tribut Tracklisting und Stream

Tracklisting:

01 DISTEL – Che
02 UNKNOWN CELEBRITIES – Frankie Teardrop
03 LAAG – Rain Of Ruin
04 NÖVÖ – Cheree
05 ADAN & ILSE feat GABI DELGADO – Girl
06 BLACK EGG feat. HAUSFRAU – Dream Baby Dream
07 POSITION PARALLELE – Je T’en Prie Rève (keep your dreams)
08 RADICAL G – Ghostrider
09 MILLIMETRIC feat. DIRK DA DAVO – Devastation
10 THE HORRORIST – Rocket USA
11 DAVID CARRETTA feat. JURGEN ENGLER – Wild In Blue
12 ABSOLUTE BODY CONTROL – Heat Beat
13 SIMI NAH feat KGB – Diamonds, Fur Coat, Champagne
14 CRUISE [ctrl] feat. RICHARD 23 & PATRICK CODENYS – Radiation
15 IN DEATH IT ENDS feat. USHER – Ghost Rider
16 MARC HURTADO & ALAN VEGA – Ghost Rider
17 THE PRESENT MOMENT – Sweetheart

Suicide und der amerikanische (Alb-) Traum

Als das Duo den Punk der 70er überstanden hatte, schlug ihre Stunde: Alan Vega und Martin Rev mixten völlig neuartigen minimalen Techno mit Rockabilly.

Eines der ersten “Synthie-Duos” der Geschichte und doch dem Blues verpflichtet. Und vor allem wütend und mutig.

Der Output war elektronisch inszeniert, dabei drückend-schwül im Charakter. Passend zu der Stimmung in New Yorker U-Bahnen – ihre Definition des amerikanischen Albtraums.

Völlig neuartig und anfangs komplett das Publikum vor den Kopf stoßend, boten Suicide mit diversen Effekten verzerrten Gesang, der nur von Synthesizer und einem Drumcomputer begleitet wurde.

Beide Musiker trugen dramatische und emotional verstörende Songs vor. Albtraumhafte Kreationen mit neurotisch-unheimlichen Facetten.

Konträr dazu zeigten sich die Texte lyrisch-anspruchsvoll und betonten die subtil eingearbeiteten “schönen” Melodien.

Prägende Underground-Musik

Titel wie Rocket USA, Ghostrider oder das kreischend vorgetragene Frankie Teardrop gelten als absolute Underground-Klassiker.

Ihr Einfluss hallt bis heute nach: Bands wie The Sisters Of Mercy, Soft Cell, Depeche Mode, The Cassandra Complex, The 39 Clocks, Spiritualized, Jimi Tenor, Add N to X oder Fisherspooner nennen Suicide als expliziten Einfluss.

Diskografie

  • 1977 – Suicide
  • 1980 – The Second Album
  • 1981 – Half Alive
  • 1986 – Ghost Riders
  • 1988 – A Way Of Life
  • 1988 – Why Be Blue?
  • 2002 – American Supreme


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