Alles ‘Super’, oder was? – die Pet Shop Boys 2016

Super, das neue Album der Pet Shop BoysMal einen Blick in den Mainstream wagen, warum nicht. Bei den Pet Shop Boys ist nach 30 Jahren alles Super – sagen sie. Was ist 2016 los bei dem Duo, das seit 3 Jahrzehnten Jahren aktiv ist und im Mai zudem das neue Video Twenty Something vorgelegt hat?

Pet Shop Boys – Super

Dieses Jahr haben die Pet Shop Boys nach der “discomäßigen” Vorabsingle The Pop Kids ihr brandneues Studioalbum Super bei x2 Records via Kobalt Label Services released. Ohne Zweifel ein selbstbewusster Titel, der fast im Gegensatz zum nüchternen Auftreten des Duos steht.

Super wurde in London und Berlin komponiert; Stuart Price übernahm in Los Angeles Mix und Produktion. Das ist interessant, da er bei seiner bisherigen Kooperation mit der Band (das 2013er Erfolgsalbum Electric) verstärkt ältere Fans ansprach, die vor allem die Phase der 80er bis Anfang der 90er Jahre zu schätzen wissen.

Sie war bekanntlich von starken Popsongs geprägt, tanzbar im Charakter und unfassbar eingängig im Vortrag. Später agierte man housiger und bisweilen recht lassiv. Understatement als Mittel, durchaus erfolgreich, wenn auch unspektakulärer.

Kreislauf der PSB Musik

Neil Tennant und Chris Lowe erfinden sich seit der Gründung immer wieder neu. Sie tun dies, indem sie sich im Kreise drehen und dabei neue Impulse mit alten Vorlieben verbinden. Mal ruhig, mal tanzbar, mal nachdenklich, aber immer für möglichst viele Hörer arrangiert, der kommerzielle Anspruch ist Teil des Habitus.

Die Band selbst schätzt das vorliegende 2016er Album wie folgt ein:

Es war fantastisch, zurück im Studio mit Stuart Price zu sein und da weiterzumachen, wo wir mit “Electric” aufgehört haben. Wir sind begeistert von den Ergebnissen (..).

Was fällt auf? Hörbar der Rückgriff auf die Zeit der 80er und frühen 90er. Keine Kopie im Songwriting und es ist auch keine Nummer wie etwa Rent oder It´s A Sin zu vernehmen, aber die Referenzen klingen nice, davon zeugen u.a. die bisherigen Singles.

20 Jahre oder so sind die PSB bestimmt nicht mehr, aber singen können sie von jener Phase ohne Probleme, das zeigt der Clip Twenty Something, der im Mai online ging. Er eint “Clubbiges” und den klassischen Hang zur griffigen Melodie. Popmusik halt.

Video: Twenty Something

Super Tracklisting

  1. Happiness
  2. The Pop Kids
  3. Twenty-something
  4. Groovy
  5. The dictator decides
  6. Pazzo!
  7. Inner sanctum
  8. Undertow
  9. Sad robot world
  10. Say it to me
  11. Burn
  12. Into thin air

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