NO MORE – Kissin’ In The Blue Dark (Vö. Oktober 2022)

Artikelbild: NO MORE – Kissin’ In The Blue DarkMuch more from NO MORE: Kissin’ In The Blue Dark ist ein Doppelschlag. Ein Doppelschlag, mit dem NO MORE den Herbst 2022 einläuten. 29 Songs erzählen auf zwei sehr unterschiedlichen CDs von den (Liebes-)Dingen, die einem so zwischen den blauen Stunden widerfahren können. Neben dem schieren Umfang bietet das neue Werk viele Variationen des so bandtypischen typischen Happy-Sad-Feelings. Die bereits veröffentlichten Singles Paris Blue sowie Sleepers And Trains zählen zu den besten Momenten, welche das Duo je produziert hat.

Doppel-CD von NO MORE

Kissin’ In The Blue Dark nutzt den Umfang zweier CDs, um auf fast 30 Titeln seine kontrastierende Geschichten zu vertonen. NO MORE vermitteln etwa mit dem poetischen Realismus von Berlin Soul eine rückblickende Perspektive. Danach verorten sich die Musiker mit dem Spoken-Word-Post-Punk von Keep It Cool sofort im Hier & Jetzt.

NO MORE agieren als Meister des Happy-Sad. Virtuos dargeboten auf der bereits am 09.09.2022 erschienenen Highspeed-Vorabsingle Paris Blue oder in dem choralartigen A Happy Place. Nahezu selbstverständlich lassen sie eine albtraumhafte Nacht in den hellen Morgen münden (All The Dark That Shines) und fragen in It’s So Easy To Get Lost entspannt-groovend „Wer bin ich?“.

Erste Single Paris Blue

Paris Blue markierte am 09.09.2022 die erste Video-Single des neuen NO MORE Albums Kissin’ In The Blue Dark. Ein Song wie eine Blitzlichtaufnahme ins Dunkle, eine temporeiche Poperuption mit euphorisch-melancholischem Instrumental-Refrain.

NO MORE erzählen fragmentarisch eine Geschichte im Paris der Nachkriegszeit. Melancholie unter dem Blau-Grau des Pariser Himmels, von den Meistern des fröhlichen Traurigseins kongenial in Szene gesetzt.

NO MORE und die Kunst der Gegensätze

Das Duo stellt Gegensätze gerne offensiv heraus und erfindet sich dabei Song für Song immer wieder neu. Tina Sanudakura umschreibt im freien Spiel des Theremins das Sehnsuchstvolle, das Unerfüllte, Rastlose.

Ihre elegischen Flächen bilden das Fundament für gefühlvolle Verzerrungen bitter-süßer Melodien. Andy Schwarz crooned, erzählt, flüstert mit Tremolo und Vibrato in Stimme und Gitarre. Er schmeißt fragmentarische Melodiesprengsel um sich – mal auf den nackten Beton, mal in die Wolken.

Der Albumtitel, einem Text von Lana Del Rey entliehen, beleuchtet die unterschiedlichsten Aspekte von Liebe, Lust und Verlust. NO MORE haben keine Angst vor der Romantik, dem Klischee und erst recht nicht vor deren Dekonstruktion.

Der schwere Rhythmus und die orchestralen Bläser, die das Ende einer Amour Fou in Valentina beschreiben, verweisen auf die dunkle Seite der Nacht auf der zweiten CD. Fast gänzlich instrumental stehen minimalistische Songs urplötzlich opulent orchestralen Stücken gegenüber, verbinden die stürmische Partynacht mit dem kommenden Montagmorgen.

Es beginnt eine Wanderung durch die Nacht, geisterhaft, spooky, in Trance, taumelnd. Mal im Fiebertraum, mal meditativ. „Man denkt nur in Bildern“ hat Camus einmal gesagt und hätte zum Beweis diesen zweiten Teil von Kissin’ In The Blue Dark anführen können.

The Nightly Runner beginnt mit schrillen verzerrten Celli, der letzte Song First Light kombiniert elektrische Störgeräusche mit einem sanften Piano und einer melancholischen Melodie.

Alles passiert gleichzeitig. Wie im richtigen Leben.

Zweite Single Sleepers And Trains

Anfang Oktober 2022 legten NO MORE mit der zweiten Single-Auskopplung Sleepers And Trains nach: Der Charme der Nummer beruht auf der künstlerischen Sehnsucht, deren Formgeber der an DAF gemahnende Basslauf darstellt. Zusammen erschaffen diese Elemente ein freudig-verstimmtes Erlebnis.

Ein Zug gleitet in die klare Nacht. Unaufhaltsam, mit stetem Rhythmus. Sleepers And Trains nimmt die Melancholie der ersten Single Paris Blue auf, paart Crooner Pop mit rastlosen Sequenzen, Neon Wave mit Twang-Vibrato-Gitarren. Man kann dazu um 3 Uhr durch den Zug tanzen oder den Nachthimmel nach Sternschnuppen absuchen.

Kiss Me On A Sleeper Train – The Moonlight Sighs

Kissin’ In The Blue Dark Tracklist

CD 1
01. Berlin Soul
02. Keep It Cool
03. Paris Blue
04. Painting Flowers In The Dark
05. A Happy Place
06. It’s So Easy To Get Lost
07. Kissin’ In The Blue Dark
08. All The Dark That Shines
09. Adrift
10. Sleepers And Trains
11. Valentina
12. Joan In A Red Field
13. Love’s Sweet Dream
14. You Have To Paint It

CD 2
01. Nightfall
02. The Sun, Henriette, The Sun
03. Harmonic 1973
04. Descending
05. V
06. Château d’Hérouville
07. Words, Vows, Gifts and Tears
08. Floating
09. A.E.S.
10. Old News Is Good News
11. The Night Still Holds Temptation
12. All’Ombra Dei Pini
13. The Nightly Runner
14. The Woman In White
15. First Light

Kissin’ In The Blue Dark erscheint am 14.10.2022.

NO MORE Links

zur Homepage von NO MORE
zur NO MORE Facebookseite



 
(Anzeige)
"

Deine Meinung – antworte mit einem Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert