Tageszimmer in der Szenemetropole Hamburg

Artikelbild: Hamburg

Mit einem reichhaltigen Kulturangebot und einer aktiven Underground-Szene zählt Hamburg zu den attraktivsten Reisezielen im Norden Deutschlands. Normale Touristen besuchen die großen Attraktionen, während Fans der Subkultur durchaus auf eine vitale, abwechslungsreiche Szenelandschaft treffen.

Kultur und Subkultur in Hamburg

Hamburg ist nicht nur eine Metropole mit attraktiver Architektur und abwechslungsreicher Geschichte, sondern auch eine Stadt der Kontraste. Genau so präsentierte man sich beispielsweise auf der ITB Berlin im Jahre 2018.

Mehrere ausgewählte Themen und Kampagnen wurden erstellt, um Hamburg als Reiseziel zu vermarkten:

  • Hamburg als Genussstadt
  • Hamburg als Szenestadt
  • Die Metropol als Musikstadt und Stadt am Wasser

Das kulturelle Angebot Hamburgs gestaltet sich so vielfältig, dass es sich kaum an einen Tag erfahren lässt. Touristen und Szenegänger quartieren sich daher gerne in Day Break Hotels ein, um in Ruhe – bisweilen über mehrere Tage – Flair und Kultur der ehemaligen Hansestadt aufzusaugen.

Kulturelle Attraktionen der Hansestadt

Je nach Interesse bietet die Metropole viele kulturelle Attraktionen:

  • Hamburger Kunsthalle
  • Museum für Hamburgische Geschichte
  • MARKK Hamburg
  • Der Große Saal in der Elbphilharmonie
  • Deichtorhallen
  • Laeiszhalle
  • Bucerius Kunst Forum
  • Thalia Theater
  • Deutsches SchauSpielHaus
  • Hamburgische Staatsoper

Wer es lauter mag, geht vielleicht zum Fußball: Der HSV zählte jahrzehntelang zu den Urgesteinen der Fußball-Bundesliga, bis ihn vor ein paar dennoch das Schicksal des Abstiegs erwischte. Dennoch eint er eine große und treue Fanszene, sodass sich einige interessierte Touristen die Chance nicht entgehen lassen, ein Spiel zu besuchen.

Eine weitere Option markiert natürlich der FC. St. Pauli mit der berühmten Hells Bells-Auflaufmusik (AC/DC), auch wenn zwischen beiden Clubs bekanntermaßen eine große Rivalität herrscht.

Subkultur in Hamburg

Vitales Leben herrscht auch abseits der bekannten Ziele: Mehrere Anlaufpunkte bieten subkulturell orientierten Musikfans Orte, an denen sie sich wohlfühlen. Dabei zeigen sich ganz unterschiedliche Schwerpunkte, die alternative Landschaft Hamburgs gestaltet sich heterogen, biete kleine und größere Events:

Für Gothic-Läden ist die Situation allerdings nicht all zu leicht: Lange Zeit galt die Marktstraße (St. Pauli) als Anlaufpunkt für die „Schwarze Szene“ Hamburgs. Doch strukturelle Prozesse und die Verlagerung ins Internet zwangen einige Läden in die Knie. Einige Betreiber wichen aus und halten diese Facette an nunmehr verteilten Orten mit viel Einsatz am Leben.

Besser sieht es bei den Events aus: Die Return of the Living Dead in der Markthalle Hamburg zählt zu den bedeutsamsten größeren Szeneparties, sie genießt einen guten Ruf. Alternative Konzerte finden regelmäßig statt: Kaum eine Formation aus EBM, Electro, Gothic, Dark Wave, Post Punk oder Synthpop lässt die Hansestadt aus, kleine und größere Konzerte aus dem weit gefassten Independent-Bereich gehören zur (derzeit aufgrund der aktuellen Lage ruhenden) Normalität.

Empfehlenswert sind zudem die Damaged Gods Partys (Molotow [Skybar]), welche versierten Musikfans eine Möglichkeit bieten, Post Punk, New Wave, Synthpop, Minimal Wave und Gothic etc. von 1977 – 2018 zu erleben.

Deutschlandweit bekannt ist hingegen die Party for the Masses: In der Hamburger Markthalle öffnen sich regelmäßig die Tore für begeisterte Depeche Mode Fans aus dem ganzen Land, welche die gekonnte Musikauswahl an den Abenden abfeiern.

Spezielle Mottos mit Dresscode wie die Reihe Obsession The Club – „Dekadenzia“ komplettieren die alternativen Optionen. Wer sucht, findet weitere kleine Events und privat organisierte Auftritte spannender Formationen.



 
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