Reduziert bis aufs Knochenmark: KREIGN – Break The Beat

Artikelgrafik: Break The BeatReduziert und fokussiert, dabei optisch schräg inszeniert, treten KREIGN in ihrem neusten Video Break The Beat auf. Die Nummer stammt übrigens nicht vom ersten richtigen, unlängst veröffentlichten Album KREIGN 2, sondern findet sich auf dem aktuellen Jubiläumssampler zum 20-jährigen Bestehen des Labels Sanner. Wer klare, griffige Strukturen in der elektronischen Musik sucht, Rustikales nicht scheut, kann ein Ohr riskieren.

KREIGN und das minimal-markige Soundgerüst

Ihr eigener Anspruch ist es, sich in eure Schädel zu bohren und die Tanzflächen der einschlägigen Clubs zu erobern.

Diese Aussage des Labels Scanner trifft den Kern: KREIGN setzen auf hämmernd geschärfte Basse und durchschlagende Rhythmik, lassen dabei die Eingängigkeit nicht immer außen vor und wagen den gemäßigten Blick auf Modernes. Ihr Sound ist daher gar nicht so “oldschoolig”, wie er zunächst wirkt.

Vielmehr lauert hier ein wuchtiger Brückenschlag, dessen Vocals ebenso in der EBM wie in der mittleren Ministry-Phase sowie im Dark Electro anzusiedeln sind. Reduziert bis aufs Knochenmark, so der Charakter von Break The Beat. Derb und kantig tritt die Band auf, passend dazu gestaltet sich das aktuelle Video düster und distortet.

Break The Beat Video

KREIGN Links

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