Tipps zum Kauf eines Saxophons

Artikelgrafik: Kauf eines Saxophons

Artikelgrafik: Kauf eines SaxophonsManchen Musikgenießer und 80er-Jahre-Fan packt beim berühmten Hit Careless Whisper selbst die Lust, Saxophon spielen zu lernen. Dazu muss am besten ein eigenes Saxophon her. Die Instrumente lassen sich entweder gebraucht oder neu erwerben. Damit Interessierte mit dem neuen Holzblasinstrument zufrieden sind, sollte beim Kauf eines Saxophons einiges beachtet werden. Wichtige Aspekte finden sich zusammengefasst in folgendem Artikel.

Ausblick in die Geschichte des Saxophons

Antoine Joseph Sax gilt als der Erfinder des Saxophons. Im Jahre 1852 machte er sich mit seinem neuen Instrument auf den Weg nach Paris. In der Stadt der Liebe, Mode und Kunst erregte er schnell Aufsehen damit. Sax zog damit bekannte Künstler und Komponisten in seinen Bann, welche ihm bei der Produktion und Verbreitung des Instruments halfen. Hierbei entwickelten sie gemeinsam acht verschiedene Größen, welche sich wie folgt gestalten:

• Alt
• Bariton
• Bass
• Kontrabass
• Sopranino
• Sopran
• Subkontrabass
• Tenor

Sax wollte ein Instrument etablieren, welches der Flexibilität einer Klarinette glich und so klangstark wie ein Blechinstrument, deshalb ideal für tiefere Tonlagen in der Orchestermusik, einsetzbar ist. Der weltweite Durchbruch gelang dem Saxophon um 1920 durch die Verbreitung von Jazz. Musiker benötigten hierzu Instrumente mit großem Tonumfang und variablem Klang, genau das verspricht das Saxophon bis zum heutigen Tage.

Die richtige Tonlage eines Saxophons

Da sich die verschiedenen Saxophongrößen deutlich im Klang unterscheiden, sollte man sich vor dem Kauf im Klaren sein, welche Töne man zukünftig mit seinem Saxophon spielen möchte. Hierzu ist ratsam, sich verschiedene Ausführungen im Fachgeschäft anzuhören, gegebenenfalls Probe zu spielen und sich von Fachpersonen beraten zu lassen. Für Anfänger eignen sich meist Tenor- oder Altsaxophone.

Was darf ein neues Saxophon kosten?

Vintage Saxophone sehen klasse aus, sind aber tückisch – besonders für Anfänger. Gerade häufige Saxophonprobleme, wie der Polsterverschleiß, eine mangelnde Schmierung oder die Dejustierung von Achsen und Lagern uvm. kommen erst mit dem Alter und beeinflussen den Klang negativ.

Anfängern wird geraten, sich ein neues Instrument zuzulegen, da neue Instrumente die Klänge spielen, wie sie sein sollen. Sie garantieren, dass die die Intonation stimmt. Zudem unterstützen neue Modelle die Herausbildung eines guten Gehörs für das Instrument.

Bei Vintage-Instrumenten besteht die Gefahr, sich an eine falsche Intonation zu gewöhnen. Zwischen 500€ und 1.500€ gibt es bereits gute Einsteigermodelle.

Welches Zubehör wird benötigt?

  • Für das Saxophon existiert jede Menge Zubehör. Manches davon ist äußerst wichtig, auf einiges kann jedoch verzichtet werden. Unverzichtbar ist beispielsweise das Blättchen, welches an das Mundstücks des Saxophons gespannt wird.
  • Bei diesem gibt es ganz unterschiedliche Härtegrade: Zu Beginn einer Saxophon-Karriere sollte man die Blattstärke allerdings nicht zu hart wählen, da es sonst schwierig werden kann, überhaupt einen Ton herauszubekommen. Es gilt: Je härter das Blatt, desto schwieriger ist es, einen Ton zu spielen.
  • Ebenso unverzichtbar ist ein Haltegurt, damit ein Saxophon bequem gehalten bzw. getragen werden kann. Dieser ist meist beim Neukauf dabei. Auf Bissplatten aus Silikon kann zwar verzichtet werden, allerdings garantieren diese einen besseren Halt der Zähne auf dem Mundstück. Insbesondere zu Beginn ist es einfacher mit ihnen zu spielen. Außerdem schützen sie das Mundstück vor Bissspuren. Das Mundstück selbst und das Rohrblatt weisen einen großen Einfluss auf den Klang auf.
  • So sollte man vor dem Kauf auf jeden Fall verschiedene Mundstücke testen, bevor man sich final entscheidet. Gute Musikgeschäfte bieten diesen Service an.

Die richtige Pflege für Langlebigkeit

Ein Saxophon sollte nach jedem Spielen gereinigt werden. Besonders wichtig ist, dass nach jeder Benutzung die Feuchtigkeit aus dem Instrument gelangt. Hierzu benötigt man, je nach Saxophontyp, einen Stab- oder Durchwischer sowie für den S–Bogen zusätzlich einen separaten Wischer.

Die sogenannten Polster des Saxophons werden mit Hilfe von Padsavern vor Feuchtigkeit geschützt. Diese werden nach jeder Reinigung einfach aufgesteckt und bleiben bis zur nächsten Benutzung an Ort und Stelle.

Zusätzlich müssen einmal wöchentlich die Kleinteile gereinigt werden. Monatlich ist der Besitzer angehalten, die Klappen zu ölen und den Halses zu reinigen.Dies erhöhnt die Lebendauer der anspruchsvollen Instrumente deutlich.

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