Eine gewaltige Dröhnung: DHI – Losing

Artikelbild: DHI – LosingDHI (death and horror inc) belassen es nicht bei dem einen Comeback-Track, der im Frühjahr nach 22 Jahren Abstinenz überraschend hereinbrach. Mit Losing schiebt man eine weitere neue Single nach, die mächtig dröhnt und rockt, dabei wohl en passant Fans von Bands wie Ministry anpeilt. Textlich wagt sich das Industrial-Rock-Projekt dabei in neue Gefilde, vertont Konflikt und Lösung gleichermaßen.

DHI und die volle Gitarrenwucht

Ohne Zweifel zählen DHI zu den spannendsten Industrial-Rock-Formationen, auch wenn ihr Stern nur kurz, dafür aber deftig, in den 90ern strahlte.

Glücklicherweise folgte in den letzten Jahren ein erneuter Anlauf: Zunächst mit dem Release der alten Alben in besserer Tonqualität, dann völlig überraschend mit einer neuen Single.

Dabei bleibt es nicht: Einen neuen Track, voll mit metallisch dröhnenden Gitarren, einem “roughen” Feeling und ruchloser Energie, haut das Projekt in diesem Jahr noch raus.

Lyrisch vertont Losing den besonderen Moment der Reflexion und der Katharsis; lässt dem Hörer aber bewusst Raum für eigene, selbstständige Gedanken. Sänger & Songwriter Vicar verdeutlicht:

Lyrically, this piece is an unwavering moment of reflection and catharsis. As a rumination on the concept of personal loss, it barrels down what I refer to in the song as “the grim road of actuality” — a path that I feel we all must travel at times (whether we wish to admit it or not). And while the song emerges from a highly individual vantage point, it provides necessary space within the words for listeners to imagine their own story.

Die Pressinformation ergänzt den Bezug zum aktuellen Jahr:

In a parallel universe where dark dancefloors are still open for business in 2020, Losing is blowing up the spot.

Möglich ist das, die Nummer verführt – vermutlich nicht nur Headbanger – zum trotzigen Kopfschütteln im Rhythmus.

Losing Stream und Bezug

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